Zeitenwende

Zeitenwende – ein Begriff der von unserem Bundeskanzler Olaf Scholz mit dem Beginn des Ukraine Krieges eine neue Zeitepoche einleiten sollte. Was hat sich rückblickend verändert: Energiepreise explodieren, Waffenlieferungen (auch von der sonst so friedliebenden Umweltpartei unterstützt) anstatt Dialog und der Versuch Friedensgespräche aufrecht zu erhalten. Anderseits kann dieser schreckliche Krieg auch eine von den Grünen seit Jahren postulierte Energiewende beschleunigen um das böse CO2 zu bekämpfen oder hat man bereits doch insgeheim festgestellt, es gibt keine saubere Energie. So würde man sich doch mit Sicherheit noch intensiver um die Genderidiologie und geschlechtliche Transformation kümmern wollen.
Man könnte mit Sicherheit noch anderes Gedankengut aufführen, das vor Jahrzehnten noch für Unverständnis und Kopfschütteln, vielleicht sogar offenen Protest geführt hätte.
Wie reagieren Christen auf diese Zeit?
Wir sollten keine hitzigen Debatten führen. Christen sollten Bibelleser sein!
Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. (Römer 1,21)
Von wem werden die Gedanken und Taten eines Menschen geleitet, wenn er nicht den Geist Christi hat? Es herrscht ein „radikaler“ Zeitgeist.
Und wenn sich der etwas geistig unterernährte Christ die Frage stellt wo das Ganze hinführt:
Als aber der HERR sah, daß des Menschen Bosheit sehr groß war auf Erden und alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur böse allezeit (1. Mose 6,5)
Auch damals steuerte  die Menschheit auf ein Gericht Gottes zu.
Erkennen wir die Zeichen der Zeit – die echte Zeitenwende?
Am Abend sagt ihr: Es wird schön, denn der Himmel ist rot!, und am Morgen: Heute kommt ein Ungewitter, denn der Himmel ist rot und trübe! Ihr Heuchler, das Aussehen des Himmels versteht ihr zu beurteilen, die Zeichen der Zeit aber nicht! (Matthäus 16,3+4)
Das Corona Virus sorgte teilweise für viel Verwirrung unter den Christen. Wegen Uneinigkeiten kam es leider auch zu Spaltungen. Nicht selten wurden Vorträge über das Virus und einen neuen Impfstoff von der Kanzel gepredigt, anstatt ein Weckruf aus Gottes Wort.
Darum heißt es: Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, so wird Christus dich erleuchten! (Epheser 5,14)
Dachten vielleicht auch viele Christen: irgendwie wird es wieder weitergehen, zurück zum wohlstandsgeprägten Kuschelchristentum.
Und wie hat sich die „geistige Landschaft“ seit dem Krieg in der Ukraine entwickelt?
Der Herr selbst spricht von Kriegen, Naturkatastrophen und Seuchen, leider auch vom Abfall in der Christenheit.
Bei seiner Vereidigung hatte der neue Bundeskanzler den sonst üblichen „göttlichen Beistand“ nicht erwähnt. Ein wahres Bekenntnis, was vermutlich bei vielen anderen nur ein Lippenbekenntnis ist. Wie aber steht es mit den Christen in unserem Land?
Wohnt der Christus in den Herzen oder handelt es sich nur um ein Lippenbekenntnis?
Hat man ein göttliches Lebensziel mit einem entsprechendem Lebensstil oder ist man nur ein Mitläufer?
Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärst!  So aber, weil du lau bist und weder kalt noch heiß, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund.  Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluss, und mir mangelt es an nichts! — und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt. (Offenbarung 3, 15-17)
Auch als Christen dürfen wir dankbar sein für den Wohlstand in der westlichen Welt. Aber sollte das Leben eines Christenmenschen sich nur im Materialismus bestätigt fühlen?
Wie steht es mit der Naherwartung des Herrn?
Christen brauchen gerade in dieser Zeit ein festes Fundament, das ihnen nur Gottes Wort geben kann.
Einige fragen sich bestimmt wie der kommende Winter wird: ein warmes Zimmer, mit oder ohne Strom?
Du erhörst Gebet; (Psalm 65,3)
Wenden wir uns den, bei dem kein Ding unmöglich ist.
Beachten wir allerdings die Voraussetzungen:
Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe. Tut Buße und glaubt an das Evangelium! (Markus 1,15)
Das wahre, unverfälschte Evangelium.

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