Bibel

Das ganze Wort, das ich euch gebiete, das sollt ihr bewahren, um es zu tun; du sollst nichts zu ihm hinzufügen und nichts von ihm wegnehmen!
(5. Mose 13,1)

Wie viele Zweifel erheben sich heutzutage, wer glaubt noch an die Unfehlbarkeit der Bibel, ihre göttliche Inspiration? Wie oft wird versucht den Text in unsere heutige Zeit zu interpretieren (leider auch von verantwortlichen Theologen und „Christen“), auszulegen, damit der Mensch mehr Freiheit und Selbstbestimmung erlangt, losgelöst von Gottes Wille, kein biblisches Fundament.
Gott offenbart sich in seinem Wort in ganz besonderer Weise in der Person Jesu Christi, ER, der fleischgewordene Gott, kam um den Menschen wieder mit sich zu versöhnen. So zeigt die Bibel jedem Menschen, egal welche Hautfarbe, welche Nationalität, wie er ist: verloren, ziellos, schuldig vor Gott!
Aber sie lässt das verlorene Geschöpf nicht im Unklaren, sie bietet ihm einen Lösungsweg an, aber auch die Konsequenz, wenn man Gottes Gnadengeschenk ablehnt. Leider stößt man heutzutage gerade in unserem christlichen Abendland eher auf kritische Stellungnahmen als auf ein treues Bekenntnis zu Gottes Wort. Dabei besteht besonders für die Kirche eine große Gefahr darin (liberale Theologie) sich von diesem Fundament zu entfernen: die Predigt muss aus Gottes Wort kommen! Kein Menschenwort!
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit ein unverfälschtes Evangelium zu hören, das den Zuhörern den rettenden Glauben vermitteln möchte? Viele Predigttexte sind gefüllt mit sozialpolitischen Themen, dem Zeitgeist angepasst oder beharren auf außerbiblische Lehren und Traditionen.
Denn das Wort des Herrn ist wahrhaftig, und all sein Tun ist Treue. Psalm 33,4
Du aber rede, was der gesunden Lehre entspricht (Titus 2,1)

Wer darf sich bibeltreu nennen?

Wer kann diesen hohen Anspruch erfüllen, sich in allem nach Gottes Wort zu richten, an der Bibel zu orientieren? Es ist manchmal einfacher Gottes Willen zu erkennen als ihn zu tun. Sollte es nicht die Pflicht der Gemeinde und jedes Gläubigen sein, gerade in unserer heutigen Zeit Gottes Wort ernst zu nehmen, keine Abstriche zu machen?
Darf man sich heute überhaupt noch als bibeltreu bezeichnen ohne automatisch in eine extreme Fundamentalismus Kategorie eingestuft zu werden?
Fundamentalismus ist eigentlich nichts schlechtes, man beruft sich auf einen festen Grundsatz, ein christlich-biblisches Fundament, ohne jegliche Gewaltbereitschaft, an der einzigsten Wahrheit festzuhalten: Gottes Wort.
Da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger.  Johannes 8,31
Jünger sind Nachfolger!
Leider gibt es auch berechtigte Kritik am Christentum oder der Kirche (Zwangschristianisierung, die Zeit der Kreuzzüge, heutzutage Missbrauch etc.):
Solche falsche „religiöse“ Handlungen entstehen immer, wenn sich eine Kirche vom biblischen Fundament entfernt und eigene Lehre etabliert, sich einerseits ein Joch auferlegt, das sie selbst nicht tragen kann oder andere Menschen ausgrenzt und über sie herrschen will.
Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt (Johannes 14,21)
Wer hat diese Zeitepoche der Kirchengeschichte geschrieben? Verführte und Fehlgeleitete, die das wahre Fundament (die Bibel) verlassen hatten oder falsch auslegten.
Denn wir sind nicht wie so viele, die das Wort Gottes verfälschen, sondern aus Lauterkeit, von Gott aus reden wir vor dem Angesicht Gottes in Christus.   (2. Korinther 2,17)
Und heute?
Bibeltreu = anticharismatisch, antiliberal, fundamentalistisch, Sekten, diskriminierend
Viel Kritik von Außen, aber auch Uneinigkeit im Inneren.
Der Hauptgrund für Parteiungen und Spaltung liegt oft darin, das man die ursprüngliche Lehre verlässt, einige Lehrinhalte falsch deutet oder auch zeitweise fleischlich reagiert, anstatt Meinungsverschiedenheiten geistig auszutragen, auf der Basis von Gottes Wort, mit aller Weisheit, Langmut und Liebe.
Wenn sich auch Viele nach einer friedlichen einheitlichen Glaubensgemeinschaft sehnen, sie wird eines Tages kommen, aber nicht auf der Basis von Gottes Wort, es wird eine verführte Großkirche sein (antichristliche Einheitsreligion) ohne Christus, das wahre Haupt der Gemeinde.
Erkennen wir bereits die Zeichen der Zeit?
Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben.   (2. Tim. 4,3)
Bibelkritik und Verführung, zwei Instrumente des Bösen (dem Lügner von Anfang an), sie werden schon seit Erschaffung der Welt angewendet um Menschen daran zu hindern wieder in die Gemeinschaft mit ihrem Schöpfer zu gelangen.
Die Zeit in der wir leben ist geprägt von einem bewussten abwenden biblischer Wahrheit und dem wahren Christus, entsagen des biblisch-christlichen Glaubens. Dadurch entstehen immer mehr gesellschaftspolitische Probleme, es findet sich keine verlässliche Basis mehr für Ethik und Moral. Auch wenn die Gesellschaft immer mehr einen zwischenmenschlichen Kollaps verspürt, wo sucht die Hilfe?
Der Mensch wollte frei sein, aber er kann damit nicht umgehen, er braucht Führung und Korrektur, woher nehmen, wenn man dem Schöpfer den Rücken kehrt, nicht mehr an eine Wahrheit glaubt und das Leben in einem Nichts endet: man verlässt sich auf falsche Führer und wird fehlgeleitet.
Habt acht, ihr Brüder, dass nicht in einem von euch ein böses, ungläubiges Herz sei, das im Begriff ist, von dem lebendigen Gott abzufallen!  (Hebräer 3,12)

Gibt es einen Weg zurück, will man ihn?

Möchte sich doch unser Land, insbesondere die theologischen Fakultäten wieder nach Gottes Wort ausrichten und sich die kostbare Erkenntnis der Reformation wieder zu Herzen nehmen: die kirchliche Lehre soll sich nach der Bibel ausrichten und orientieren, aber auf keinen Fall sollte man eine kirchliche Tradition über die Lehre der Heiligen Schrift stellen.
So bringt nun Früchte, die der Buße würdig sind!   (Matthäus. 3,8)
Vertraut man noch, glaubt man noch an das Erlösungswerk, was Gott durch Christus getan hat?
Die Bibel, das Wort Gottes, in geschriebener Form, an uns Menschen. Was haben wir daraus gemacht, wer glaubt noch an die göttliche Schriftinspiration, die Unfehlbarkeit der Heiligen Schrift?
Gerade in unserem Land wurde sie in großem Umfang das erste Mal zu Papier gebracht, hinausgetragen in die restliche Welt, und heute? War es nicht so, das gerade in Deutschland an den theologischen Hochschulen die Bibelkritik mit der liberalen Theologie ihren Anfang nahm? Heutzutage verfügen wir über viele Bibelübersetzungen im deutschsprachigen Raum, wird sie deshalb mehr gelesen? Das Gegenteil ist der Fall, auch die immer besser lesbaren Ausgaben verursachen mehr Schaden als Segen, da sie sich immer weiter vom Grundtext entfernen.
Wer ist ein wahrer Christ?
Der sich treu an das Wort Gottes hält, nichts in Frage stellt und den Herrn Jesus Christius als seinen persönlichen Heiland und Herrn mit aufrichtigem Herzen angenommen hat.
Gott ist Licht und Liebe, er möchte nicht das ein Mensch ewig verloren geht, er bietet Ihnen Umkehr und Wiederherstellung an, durch das Opfer seines Sohnes, Jesus Christus, der für alle Menschen in das Gericht Gottes ging, unsere Schuld getragen hat, damit wir das wahre und ewige Leben ergreifen können. Für viele Menschen ist Gottes Wort zum Heil und Frieden geworden, eine Quelle des Trostes und der Kraft. Ja, sie ist dem wahren Gläubigen eine Stärkung und ein Wegweiser auf dem Lebenspfad, bis der Pilger eines Tages bei seinem Gott, seinem Herrn und Heiland in der Herrlichkeit angelangt ist.
Gibt es eine bessere Gewissheit und Sicherheit für die Zukunft auch wenn die Wolken immer dunkler werden?

Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens.   Hebräer 4,12