Weihnachtliche Wintersonnenwende

Weihnachten ist doch ein christliches Fest ?!

Ende Dezember (21./22.) herrscht der kürzeste Tag auf der Nordhalbkugel der Erde. Im Juni (20./21.) findet dagegen die Sommersonnenwende statt. Belegt sind diese Ereignisse ebenfalls durch heidnische Kulte und Riten. Mit der Einführung des Julianischen Kalenders lag das Datum der Wintersonnenwende dann auf dem 25. Dezember. Insbesondere die Germanen feierten durch eine entsprechende Lichtsymbolik zu diesem Zeitpunkt das Julfest und ein Fest zu Ehren des unbesiegbaren Sonnengottes. Im 4. Jahrhundert wurde das „christliche Weihnachtsfest“ auf diesen Tag datiert. Mit der Kalenderreform durch Gregor rückte dann das germanische Julfest (wiederentdeckt durch eine große schwedische Möbelkette) wieder auf den 21.12.

Warum Weihnachten kein christliches Fest ist

  • Die Bibel berichtet, Jesus wurde zur Zeit des Königs Herodes des Großen geboren. Dies stimmt dann allerdings nicht mit der heutigen Jahresrechnung überein sondern er wäre im 4.  –  7. Jahrhundert vor Christus geboren. Nach der heutigen Berechnung, wenn das Geburtsjahr der „0“ entspräche, war Herodes nicht mehr am Leben gewesen.
  • Jesus wurde auch nicht im Dezember geboren (im Winter waren in Israel keine Schafe mit ihren Hirten auf dem Feld; eine weiter zeitliche Abfolge: die Geburt Johannes des Täufers und der priesterliche Dienst des Zacharias, danach wurde Jesus im Oktober und nicht im Dezember geboren)
  • die katholische Kirche wollte auch Heiden in dieses christliche Fest mit einbinden. So wurde das Datum auf den 25. Dezember gelegt.
  • in der Bibel wird an keiner Stelle erwähnt das es sich bei den Weisen aus dem Morgenland um Könige handelt, es werden keine Namen überliefert und auch nicht deren Anzahl. Auch dieses falsche Traditionsbewusstsein wurde durch eine Kirchentradition eingeführt, die sich immer mehr von der Bibel entfernt.

Heutzutage ist Deutschland Spitzenreiter in Bezug auf das pompöse übertriebene vorweihnachtliche Treiben. Ist Weihnachten nicht ein ökonomischer und kultureller Götze? Wenn man sich allein anschaut, was für sogenannte Engelgestalten, Weihnachtsmänner und sonstige Dinge mit Weihnachten verbunden werden – in dieser Welt und auch unter Christen – dann hat sich ein mystischer Hintergrund offenbar bis heute halten können.

heidnische Weihnachten

Sollte man Weihnachten feiern, wer feiert Weihnachten?

Die Botschaft darf nicht in Vergessenheit geraten, was heutzutage bei vielen „Christen“ der Fall ist. Gott wurde Mensch, wozu? Geboren um für uns zu sterben.
Es geht um eine ewige Errettung. Die große Verführung heute: es dreht sich um ein hilfloses Christkind in der Krippe, romantisch, fast schon kitschig, die Menschen sind emotional berührt, stehen aber herrschend vor der Krippe, nur wenige wollen ihn als ihren persönlichen Heiland und Herrn aufnehmen, sie glauben frei zu sein und sind Sklaven der Sünde in ihrem eigen Stolz und Eigensinn lehnen sie einen allmächtigen Schöpfergott ab.
Im ganzen Neuen Testament finden wir keinen Anhaltspunkt bezüglich einem feierlichen Gedenken der Geburt unseres Heilandes und Erlöser auch nicht seinen Todestag. Der Herr hat seinen Jüngern nur eine „Gedenkfeier“ ans Herzen gelegt: das Gedächtnismahl (Luk. 22,19). Gerade darin kann der wahre Gläubige seine unfassbare Menschwerdung und sein allumfassendes Opfer erkennen und ihm dafür danken.
Der Herr Jesus kam damals zu einem Zeitpunkt der den Juden nicht unbekannt war aber er wurde nicht erwartet, sogar Heiden wurden durch einen Stern zu ihm geführt.
Wie wird es sein wenn er ein zweites Mal erscheint?
Wer erwartet ihn?
Wenn der Hausherr wüsste, zu welcher Stunde der Dieb käme, so würde er wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen. (Lukas 12,39)
Sind die „Christen“, die jährlich das Weihnachtsfest vorbereitet?
Zu welchem Zeitpunkt wird er wiederkommen?
Denn ihr wisst ja genau, dass der Tag des Herrn so kommen wird wie ein Diebin der Nacht. (1. Thess. 5,2)
Als Dieb wird er für diejenigen kommen, die einen äußeren Schein von Gottesfurcht haben, deren Kraft aber verleugnen sie (2. Tim. 3,5).