Was kommt nach Corona?

Was kommt nach Corona?

Seit vielen Wochen bestimmt das Corona Virus unser Leben. Unterschiedliche Meinungen werden publiziert, insbesondere im Internet findet sich eine Massenflut an Meldungen auch von christlichen Seiten: ein großer Endgericht über diese sündige Welt, eine große Endzeitwehe etc.
Gottesdienste waren für Wochen nicht möglich. Wie haben Gläubige diese Zeit genutzt: ein Verzicht auf Gemeinschaft?


Das Motto der Gesellschaft: the show must go on!
Die materialistische Wohlstandsgesellschaft, die sich schon längst auf ein Leben ohne Gott eingestellt hat wurde radikal in ihrem Treiben unterbrochen. Es gibt natürlich auch diejenigen, die unter der Krise leiden, finanzielle Nöte mit Existenzängsten. Aber auf was musste eine vergnügte Spassgesellschaft oder sogar eine Wohlstandschristenheit die nur ein Bekenntnis hat verzichten?
Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen! (1. Timotheus 6,8)
Und die Welt vergeht und ihre Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit. (1. Johannes 2,17)
Vermutlich erscheinen bibeltreue Christen in dieser Zeit als Weltverschwörungstheoretiker. Aber auch hier darf ein wahrer Gläubiger nicht über die Schrift hinausgehen, wenn vielleicht auch in dem göttlich prophetischen Wort nicht immer alles leicht verständlich erscheint.
So fragten auch die Jünger den Herrn: Sage uns, wann wird dies geschehen, und was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein? (Matthäus 24,3)
Was hat der Herr ihnen geantwortet: habt acht das euch niemand verführt!
Prüfen wir die Informationsquellen gerade in der heutigen Zeit: nicht überall wo christlich draufsteht ist auch christliches enthalten. Die wichtigste Botschaft muss immer noch Gottes Wort für uns sein.
Was kommt nach Corona?
Die Frage könnte auch gestellt werden: wie lange bleibt Corona?
Für die Entwicklung eines effektiven viralen Impfstoffes benötigt man fast 10 Jahre! Haben wir uns bereits mit den Lebenseinschränkungen arrangiert: eine Leben in einer Demo-Diktatur? Ausgangsbeschränkungen und Überwachungsmöglichkeiten sollen uns doch zum Besten dienen.
Gottes Wort gibt uns eine klare Antwort welche Regierungsform eines Tages aus diesem Europa entstehen wird. Wie oft hören wir Besorgnis errregte Politiker mit der Aussage: Europa muss gerade jetzt zusammenstehen. Man hat Angst vor einer großen Finanz – und Wirtschaftskrise.
Zu welchem Zweck, zu welchem Preis?
Das prophetische Wort spricht von einer antichristlichen Diktatur, das wiedererstandene römische Reich. (s. Das Standbild über die 4 Weltreiche in Daniel 2)
Haben die Kirchen die Zeichen der Zeit erkannt oder sorgen sie sich nur um die Ansteckungsgefahr durch das Corona Virus? Wie steht heutzutage die Theologie zu der biblischen Wahrheit der Entrückung, der Wiederkunft des Herrn in Macht und Herrlichkeit, sowie dem Gericht vor dem großen weißen Thron?
Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluss, und mir mangelt es an nichts! (Offenb. 3,17) Laodizea, die Kirche der Endzeit.
Denken wir nicht oft bei diesen Worten an die großen Volkskirchen? Aber wie steht es mit der Versammlung, die sich so wohl fühlt, in „ihrem eigenen Programm“ (Gottesdienst, Hauskreis, Jugendstunde); man hat alles was man braucht. Aber wie steht es mit der persönlichen Hingabe zu dem Haupt der Versammlung, Jesus Christus?
Das Corona Virus wird die Welt verändern.
In welche Richtung?
Mehr soziale Gerechtigkeit, mehr Klimaneutralität?
Oder stellen sich einige doch die wichtigste Frage: gibt es einen Gott?
Wozu könnte diese Pandemie dienen?
Möchten die wahren Gläubigen nicht mit dem Finger der Selbstgerechtigeit auf eine verlorene Welt zeigen, wo die Sünde überhand nimmt und diese Krise als eine der letzten großen Wehen bezeichnen, diese stehen noch aus (nach der Entrückung; s. Buch der Offenbarung).
Bibeltreue (bibelkundige) Christen haben einen Schatz in ihren Händen (und hoffentlich auch in ihren Herzen), das unfehlbare Wort Gottes. Ein Wegweiser in dunkler Zeit.
Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg. (Psalm 119,105)
Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. (Matt. 24,35)
Denn ihr wisst ja genau, dass der Tag des Herrn so kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. (1. Thess. 5,2)
Wir sollen uns mit dem prophetischen Wort Gottes auseinandersetzen, es bewahrt uns vor Irrlehre und Gleichgültigkeit. Die Gnadenzeit geht zu Ende. Wie werden wir vor unserem Herrn stehen? Wir können davon ausgehen, das wir in den letzten Tagen leben, ein klarer Hinweis darüber liefert uns das Volk Israel, es wird zurückkehren in sein Land.
Noch handelt Gott durch seine Versammlung, wie lange?
Denn ich will nicht, meine Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt bleibt, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Israel ist zum Teil Verstockung widerfahren, bis die Vollzahl der Heiden eingegangen ist;  (Römer 11,25)
Wann kommt der letzte Heide zum Glauben?
Wann wird der letzte lebendige Stein in den geistigen Tempel eingefügt?
Welche „Wehen, Schrecknisse und Ängste“ noch über diese Erde kommen werden, wir wissen es nicht. Sie werden zunehmen. Jedoch sind sie auf ein Ziel gerichtet: die Wiederkunft des Menschensohnes (des herrschenden Messias) in Macht und Herrlichkeit. Zuvor allerdings wird der Herr seine Brautgemeinde zu sich holen. Den Zeitpunkt der Entrückung wissen wir nicht.
Da fragten ihn die, welche zusammengekommen waren, und sprachen: Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel die Königsherrschaft wieder her? Er aber sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, die Zeiten oder Zeitpunkte zu kennen, die der Vater in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat (Apg. 1,6+7)
auch die Jünger waren wissbegierig, sie wollten wissen wann der Herr sein Friedensreich aufrichtet.
Wie steht es um unser Wissen?
Rechnen wir mit seiner Wiederkunft oder beschäftigen uns die täglichen Sorgen und Mühen der jetzigen Zeit?
Der Herr ermahnt uns wachsam zu sein.
Sind wir bereit?
Haben wir unseren „Reisekoffer“ gepackt, er sollte leer sein.
Was willst Du mitnehmen von deinen irdischen Gütern?
Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, wo weder die Motten noch der Rost sie fressen und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen! (Matt. 6,20)
Möchten wir doch nicht nachlässig werden, auf den zu warten der aus Liebe zu uns sein Leben gelassen hat.