Der unbekannte Gott

Denn als ich umherging und eure Heiligtümer besichtigte, fand ich auch einen Altar, auf dem geschrieben stand: »Dem unbekannten Gott«. (Apg. 17,23)
Zu diesem Fazit kam damals der Apostel Paulus bei seinem Stadtrundgang in Athen als er den „Markt der Religionen“ entdeckte. Zu welchem Ergebnis käme er wohl heutzutage in unserem Land? Wie viele Götter werden angebetet in unserer nachchristlichen Zeit. Längst schon hat man sich offen abgewendet von einem ethisch biblischen Fundament. Das Interesse an anderen Religionen ist größer als der Glaube an den einzig wahren Gott.
Fürchtet keine anderen Götter, betet sie nicht an, dient ihnen nicht und opfert ihnen nicht (2. Könige 17,35).
Wobei auch die Leugnung an die Existenz eines göttlichen Wesens (Atheismus) einen Glauben an das „Nichts“ voraussetzt. Gerade hierin liegt das eigentliche Problem: der Mensch muss sich zuerst die Frage beantworten: woher komme ich?
Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich (1. Mose 1.26)
Kein Zufallsprodukt der Evolution: bewusste, gewollte Schöpfung.
Wieso aber gibt es so viele Probleme in der Welt?
denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten, (Römer 3,23)
Das Geschöpf hat sich von seinem Schöpfer entfernt, lebt nach seinem eigenen Willen. Verursacht wurde diese Katastrophe durch eine Verdrehung von Gottes Wort:
Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der HERR gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben, (1. Mose 3,1)
Gottes Wort der Wahrheit wurde in Frage gestellt durch die Schlange, der Teufel, der gefallene Cherub (eigentlich ein hohes, beschützendes Engelswesen, bis Hochmut in seinem Herzen gefunden wurde, da er sich über Gott erheben wollte). Durch die Jahrtausende der Menschheitsgeschichte nahm dieses Gedankengut immer mehr zu. Auch als Gott in seiner großen Gnade und Barmherzigkeit einen Retter sandte.
Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat (Joh. 3,16)
Gott kam in der Person Jesu Christi auf diese Erde.
So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden,  (Apg. 3,19)
Das unverfälschte Evangelium als die heilbringende Botschaft für eine gefallenene Schöpfung. Wie reagieren viele Menschen auf diesen gnädigen Aufruf zur Umkehr, zu einer Gemeinschaft mit dem wahren Schöpfergott:
Seine Bürger aber hassten ihn und schickten ihm eine Gesandtschaft nach und ließen sagen: Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche! (Lukas 19,14)
ER (Jesus Christus) der sein Leben für uns verlorene Sünder gab, welchen Platz hat er in unserer Gesellschaft und leider muss heute auch noch die Frage gestellt werden: in der Kirche, die Gottes Wort umdeutet, damit es in die heutige sündige Zeit passt.
dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. (2. Tim 3,5)
Ein mahnendes Wort an Menschen, die nur eine äußerliche Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche haben.
Und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe in vielen erkalten. (Matt. 24,12)
Sünde wird offen ausgelebt und sogar bis in die Kirchen hineingetragen und toleriert,  die sich mehr dem Zeitgeist hingeben als sich vom Geist Gottes zur Buße leiten lassen. Welcher Stimme schenkt man Gehör: sollte Gott gesagt haben (1. Mose 3,1)!
Der Mensch möchte Gutes tun, mit einem Herzen das eigentlich nur böses hervorbringen kann:
Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen. (Matt. 15,19)
Das offensichtliche Abwenden von dem einzig wahren Gott und dessen unfehlbarem Wort (der Bibel) bringt uns in eine zunehmende gesellschaftliche Schieflage:
– das Tierwohl steht höher als ein Menschenrecht (droht ein Bußgeld für das Töten von Insekten, so wird die bewusste Tötung von ungeborenem Leben im Mutterleib von der Krankenkasse finanziert); sogar „Kleider sollen weiterleben“, so der Slogan einer Grünen Umweltpolitikerin in Bezug auf die Wegwerfgesellschaft
– Das Geschöpf (die Schöpfung) wird mehr verehrt als der Schöpfer. Dies zeigt sich in einer Klimareligion.
– ein neomarxistisches Gedankengut treibt die Globalisierung voran (Migrationspolitik)
Wohin führt das Ganze?
Und ich werde ihnen Knaben als Fürsten geben, und Mutwillige sollen über sie herrschen. Und die Leute werden sich gegenseitig bedrängen, einer den anderen, jeder seinen Nächsten; der Junge wird frech auftreten gegen den Alten und der Verachtete gegen den Vornehmen (Jesaja 3,4+5)
Ein Auftreten der jungen Generation bringt die Alten zum Schweigen: ein Zeichen der Ratlosigkeit?
Die nächste Bundestagswahl wird es zeigen, wenn das Wahlrecht auf 16 Jährige ausgeweitet wird.
Wessen Geist steckt dahinter?
Durch Corona wurde das tägliche Leben etwas ausgebremst.
Handelt es sich hierbei um ein Fingerzeig Gottes?
Brauch unsere Gesellschaft eine Entschleunigung: immer schneller, immer höher?
Wer hört auf den Ruf:
Kehrt doch um, tut nicht Unrecht! Ja, kehrt um! Noch bin ich hier im Recht! (Hiob 6,29)
Viele setzen ihre Hoffnung auf einen neuen Impfstoff, der in einer Rekordzeit entwickelt werden soll und dessen Nebenwirkungen noch gar nicht abschätzbar sind.
„Bleiben Sie gesund“ – ein neues Grußwort dank Corona.
Gesund belieben um genau so weiterzumachen wie bisher: Brot und Spiele, the Show must go on
Erkennt der Mensch wie zerbrechlich er ist. Was wird morgen sein?
Ein kleines Virus hält die ganze Welt in Atem. Droht eine neue Finanz- und Wirtschaftskrise?
Paulus verkündigte damals den Griechen das Evangelium.
Welchen Auftrag haben „Christen“ in diesen letzten Tagen? Warten sie auch wieder auf das „normale“ Leben, weil sie fleischlich gesinnt sind oder erfolgt ein Selbstprüfung, die zu der Erkenntnis führt: der Herr steht vor der Tür!
So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Herrn kommen (Apg. 3,19)
Wer hat noch ein offenes Ohr für die mahnenenden Wort des einizig wahren Gottes, der nicht will, das ein Mensch ewig verloren geht:
So spricht der HERR der Heerscharen: Kehrt doch um von euren bösen Wegen und von euren schlimmen Taten! Sie hörten aber nicht und achteten nicht auf mich, spricht der HERR. (Sach. 1,4)
Und so gewiss es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, (Hebr. 9,27)
Es ist schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen! (Hebr. 10.31)
Das wahre Christentum hat keinen unbekannten Gott. Es ist ein gnädiger Gott: unser Herr Und Heiland Jesus Christus, der sein Leben für uns sündige Menschen gab, unsere Sünden auf sich nahm, stellvertretend für uns ins Gericht ging und uns somit mit Gott versöhnte.
Kennen Sie bereits diesen gnädigen Gott?