Coroneuropa: „Wir haben das Virus unterschätzt“

so die aktuellen Worte der Frau, die Europa durch die Krise führen will. Wieviel Geld bleibt danach noch für ihren „Green Deal“?
Wie denken Christen darüber?
Panikmache, Hysterie, beteiligt man sich an Hamsterkäufen oder werden die Gedanken an ein apokalyptisches Ende wachgerüttelt und die Wiederkunft unseres Heilandgottes Jesus Christus wird im sonst schlafenden Gedächtnis mancher Christen wieder wachgerüttelt?
Auch der Begriff der Endzeit wird unterschiedlich interpretiert. Wann beginnt sie? Leben wir in der Endzeit oder schon am Ende der Endzeit? Auch wenn wir Gottes unfehlbares Wort in den Händen halten, so sind manche prophetischen Reden nicht immer leicht zu verstehen. Selbst die Endzeitrede unsres Herrn auf dem Ölberg in Matthäus 24+25 (Markus 13, Lukas 21): er spricht dort zu seinen Jüngern in Bezug auf die Heilszeit des jüdischen irdischen Volkes, nicht die Versammlung. Natürlich erleben auch wir diese ganzen Ereignisse ein stückweit mit. Aber die schrecklichsten Ereignisse, das Ende der Endzeit findet in der großen Trübsal statt. Ob die ganzen Ereignisse der vergangenen Hundert Jahren bereits die Anfänge der Wehen waren?
Ein weiterer Hinweis bezüglich der Endzeit ist natürlich auch die Staatsgründung Israels, die Sammlung des irdischen Volkes und natürlich das wiedererstandene römische Reich: Europa, das jedoch auch noch nicht in seinem vollen Umfang installiert ist. Gerade im NT lesen wir oft von: besonnen und nüchtern. So sollte unsere Gesinnung als bibeltreue Christen sein, nicht in eine Hysterie verfallen aber sachlich und mit Respekt vor der aktuellen Situation zu stehen. Wie soll man mit den Einschränkungen des täglichen Lebens umgehen? Ordnet euch der Obrigkeit unter (Römer 13,2). Das ausgesprochene Versammlungsverbot richtet sich nicht gegen Christen, wir werden nicht wegen unseres Glaubens eingeschränkt. So weit es möglich ist können wir jetzt aber insbesondere die Evangelisation im kleinen nutzen, gerade jetzt sind die Menschen offen.
Wenn wir wissen wollen, wie weit wir in der Endzeit vorgerückt sind, dann sollten wir den 2. Thimotheus; 2. Petrus und die Briefe an die Thessalonicher (in jedem Kapitel wird die Wiederkunft des Herrn erwähnt) lesen und auf die Hinweise achten: in den letzten Tagen, am Ende der Zeit.
Die Plagen der Endzeit stehen heilsgeschichtlich oft im Zusammenhang mit dem jüdischen Volk und dem Reich des herrschenden Messias (das Buch Daniel, Teile der Offenbarung). Wenn wir im Matthäus Evangelium Kapitel 25,1-30 lesen, geht es wiederum um die Treue und Wachsamkeit der Gläubigen, damit sind auch wir gemeint. Das Kommen des Menschensohnes in Herrlichkeit bezieht sich wiederum auf Israel in der Drangsalszeit, auch die Warnung vor dem falschen Christus. Es gab auch schon in der Vergangenheit falsche Messiasse, die dem Volk allerdings mehr Schaden als Segen brachten. Die Versammlung wartet auf ihren Bräutigam, er kommt zur Entrückung bevor er offensichtlich in Macht und Herrlichkeit für Israel erscheint.
Denn wo das Aas ist, da sammeln sich die Geier. (Matt. 24,28) damit ist nicht die Entrückung gemeint. Sollte der Herr seine Braut, seine Gemeinde mit einem Aas vergleichen? Hier ist der Zeitpunkt des Völkergerichtes gemeint. In Offenbarung lesen wir von einer ähnlichen Aussage wo sich die Vögel des Himmels mit den Leibern der Erschlagenen sättigten.
In allem möchten wir wachsam sein und gerade in dieser Zeit, wo keine Gemeinschaft mehr möglich ist uns insbesondere im Gebet tragen. Wir dürfen um Bewahrung bitten. An andere Geschwister denken.
Prüfen wir die Meldungen und die Geister und hüten uns vor einer hysterischen Weltuntergangsstimmung oder Weltverschwörungstheorie.
Aber wir sollen auch nicht denken: unser Herr kommt lange nicht.
Vielleicht werden gerade auch jetzt manche Christen aus ihrem Schlaf wachgerüttelt, denen in der Vergangenheit oft die Naherwartung ihres Herrn fehlte. Wir müssen alle vor dem Richterstuhl des Herrn offenbar werden (2. Kor. 5,10). Wie werde ich vor ihm stehen, mit leeren Händen? Wie bin ich mit meiner Zeit, meinen Gaben, meinem Geld umgegangen?
Der Herr weiß uns zu bewahren. Er kennt den Zeitpunkt wann wir unsere irdische Hütte verlassen müssen. Möchten wir bis zu diesem Zeitpunkt nüchtern und besonnen sein, die gesunde Lehre und Worte im Herzen tragen.
Was kommt nach der Coronakrise?
„Wir schaffen das“; so lautet auch diesmal die politische Antwort.
Die Frage: was werden die Folgen dieser Seuche sein?
Folgt im Anschluss eine Finanz- und Wirtschaftskrise?
Wer wird diese globalen Probleme lösen?
Ein Weltherrscher, eine Weltregierung?
Das Bestreben des Menschen liegt schon immer darin, von Gott unabhängig zu werden:
– den ersten Globalisierungsgedanken gab es schon vor mehreren tausend Jahren: der Turmbau zu Babel. Die Menschen wollten noch näher zusammen rücken, machtbesessen, emporsteigen, zu herrschen ohne einen Schöpfer
– heute lautet das erste Gebot: liebe dich selbst. In den letzten Jahren erleben wir eine Zunahme der Gesetzlosigkeit (= los zu sein vom Gesetzt/Gebot Gottes). Der Mensch erlässt seine eigenen Gesetze, gesteuert durch eine gottlose Ethik und eine triebgesteuerte Moralvorstellung. Ein Leben in Wohlstand und Zügellosigkeit. Auch dieser Zustand ist nicht neu, er ähnelt der Zeit vor der Sintflut.
Die Folgen dieser damaligen Entwicklung: beide wurden mit einem göttlichen Gericht beendet.
Gott lässt sich nicht spotten, was der Mensch sät wird er ernten
(Gal. 6,7)
Könnten es auch Gedanken eines Gerichtes sein über ein christliches Abendland, das die Sünde und Gesetzlosigkeit mehr liebt als den Willen Gottes?
Oder ist doch die ganze Thematik so hoch stilisiert das der Normalbürger sie als bare Münze nehmen muss?
Es liegt in Gottes Händen und seinem Ratschluss.
Augenscheinlich wirkt es allerdings so, das Angst und Schrecken insbesondere bei denen überwiegen, die ohne Hoffnung und göttlichen Halt in ihrem Leben sind.
Möchten wir keine vorschnellen Meinungsäußerungen treffen, die Medien sind voll davon.
Auch hier muss man leider kritisch anmerken: wie neutral und objektiv ist heutzutage die Mainstreampresse, von wem wird sie gelenkt und unterstützt, sei es in der Flüchtlingskrise, der Klimakrise oder in der Corona Krise. Es gibt anscheinend nur noch Krisen.
Wohin uns die „Krisen“ führen, weiß der, der alles in seinen Händen hält.
Wird dieses Coroneuropa wirtschaftlich so geschwächt das es sich nicht wieder erholen kann? Bedarf es dann eines starken Führers, der vorgibt all die Probleme lösen zu können?
Lassen wir uns nicht zu sehr von den aktuellen Nachrichten verängstigen und verunsichern, sondern treu an die gesunde Lehre halten, besonnen und nüchtern sein.
Wenn aber dies anfängt zu geschehen, so richtet euch auf und erhebt eure Häupter, weil eure Erlösung naht. (Lukas 21,28)